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Vreni und Peter Andres. Ihre Gastgeber auf der Hupp.

Das Blaukreuzheim Hupp / Hupp, Haus des Blauen Kreuzes für Tagungen und Ferien

Die Hupp liegt an der Südflanke des Wisenberges oberhalb der Gemeinde Wisen. Seine Entstehung geht auf die Initiative der Blaukreuzjugend von Basel-Stadt und Basel-Landschaft gegen Ende des zweiten Weltkrieges zurück. Die damals zahlreichen Jugendbünde suchten nach einem Begegnungsort In der Nordwestschweiz. Am Standort des heutigen Heimes befand sich ein Bauerngut mit einigen Ferienwohnungen, das 1948 mit etwas Umschwung zu günstigen Bedingungen übernommen werden konnte. Durch den Zukauf eines Bauernhofes In unmittelbarer Nachbarschaft, der noch heute der Landwirtschaft dient, liess sich das Areal auf sein heutiges Ausmass erweitern. Trägerin des Blaukreuzheimes ist eine Genossenschaft, deren Mitglieder grösstenteils den Blaukreuzorganisationen von Basel-Stadt, Baselland oder Solothurn nahe stehen.

In seinen Anfängen wurden die übernommenen Gebäulichkeiten mit ihren aus heutiger Sicht bescheidenen Möglichkeiten genutzt. Die Initianten liessen aber den Gedanken einer eigenen Heimstätte nicht aus den Augen. Hindernisse und Rückschläge mussten bis zur Erreichung des Zieles im Oktober 1959 überwunden werden. Damals konnte ein neuerstellter Ökonomietrakt mit Küche, Speisesaal und einem Massenlager sowie der erste Teil des Bettenhauses In Betrieb genommen werden, das an den Ferienwohnungstrakt des seinerzeitigen Bauernhofes angebaut worden Ist. Zu Beginn der 70er Jahre wurde nach dem Abbruch der alten Ferienwohnungen der zweite Teil des Bettenhauses erstellt und 1972 das Heim In seiner jetzigen Gestalt eingeweiht.

Das Heim ist Glied der Blaukreuzorganisation. Es wird nach deren Satzungen auf christlicher Basis geführt. Morgenlesung und Tischgebet gehören zum Tagesablauf. Seit der Inbetriebnahme des ersten Neubauteiles Ist die Hupp zu einer Begegnungsstätte für unzählige Menschen geworden, nicht nur für Jugendliche, wie ursprünglich gemeint, sondern für alle Altersklassen. Neben den verschiedenen Zweigen des Blauen Kreuzes sind regelmässig auch kirchliche Gruppen für Wochenenden oder gar Gemeindewochen am Wisenberg zu Gast. Aber auch der Sozialarbeit verpflichtete Gruppierungen kommen Immer wieder zu Diskussionen, Rüsttagen oder Weiterbildungskursen auf die Hupp. Daneben schätzen auch Einzelgäste und Familien den schönen Aussichtspunkt in der Jurakette und verbringen dort Ferientage.

Seit seinem Bestehen ist ein wesentliches Anliegen des Blaukreuzheimes Hupp die Begleitung und Beherbergung von Menschen, die in Suchtprobleme - Insbesondere die Alkoholnot -verstrickt sind. Die im Rahmen des Heimbetriebes bestehende Gaststätte wird den Grundsätzen des Blauen Kreuzes folgend alkoholfrei geführt. Die Hupp möchte für alle Gäste ein Ort der Geborgenheit sein. Belasteten Menschen möchte sie behilflich sein, wieder festen Boden unter ihren Füssen zu gewinnen, um nach einem Aufenthalt in einer geschützten Umgebung den oft rauen Alltag wieder besser meistern zu können. Unter dem Angebot Wohnen auf der HUPP finden sie das entsprechende Betreuungskonzept.

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